Garten Europa

Europa ass e schéine Gaart

Luxemburg Stadt ist eine grüne Stadt, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht zuletzt durch seine zahlreichen Parks, in denen es sich jetzt gerade zur Sommerzeit herrlich verweilen lässt.

 

Ganz in der Nähe unseres Wohnortes befindet sich eine dieser grünen Stadtoasen, der “Märeler Park”, mit seinem wunderschönen Rosengarten, dem großen Abenteuerspielplatz und dem sympathischen Pavillon am Teich.  Es ist ein Ort, den man immer wieder gerne zum Ausruhen und Abschalten aufsucht. Früher, als die Kinder noch klein waren, sind wir öfter in den Park spazieren gegangen, am Anfang mit dem Kinderwagen, danach um auf dem tollen großen Spielplatz den Nachmittag zu verbringen.

 

Aber auch jetzt fahre ich gerne mit den Kindern mit dem Fahrrad hin, oder binde den Park in meinen Joggingparcours mit ein.

 

Diesen Sommer präsentiert sich der “Märeler” Park noch ein kleines bisschen farbenfroher, denn bis zum 15. September kann man dort die bunte Ausstellung „Europa ass e schéine Gaart" bewundern, die im Hinblick auf die Luxemburger EU-Ratspräsidentschaft von der Stadt Luxemburg und der Aktion "Art à l'école"  veranstaltet wurde.

Wie die Schulkinder Europa sehen und sich das Zusammenleben wünschen, das haben sie eindrucksvoll und mit viel Fantasie in bunten Kunstwerken ausgedrückt, die durch den ganzen Park verteilt sind. Miteinander leben, im Respekt zueinander, ohne Grenzen im Kopf und im Herzen, das können die Kids noch und diese oft als "Naivität" verschriene Lebenseinstellung sollte man sich vielleicht auch als Erwachsener mal wieder in Erinnerung rufen.

Richtig gut gefallen haben mir die „verkleideten“ Bäume am Eingang des Parks. Bunte Patchworkdecken ummanteln die Stämme und wenn man näher rangeht, kann man lustige und manchmal auch recht schräge Details entdecken.

Meine Lieblingsskulptur, eine schmucke Strohdame mit braunem Häkelhut, steht oder besser sitzt unweit des Spielplatzes. Zu ihren Füßen kauern wunderschöne, etwas nachdenklich dreinschauende Lehmköpfe. Den Teich teilen sich die Enten mit lustigen Seemonstern und der aufmerksame Spaziergänger kann sogar in dem einen oder anderen Baum eine kunstvolle Entdeckung machen.

Demnach, wenn es mal wieder zu hektisch wird, einfach eine kurz Pause machen und in den Park "auftanken" gehen! 

About the author

Claudine Freylinger

Claudine Freylinger, verheiratet, Mutter von zwei Kindern, schreibt seit Dezember 2013 in ihrem ganz persönlichen “kunterbunten” Blog "Merlanne" über DIY, Kochen und Backen, Reisen und ihre Liebe zur Makrofotografie.