Abnehmen – Die ersten Taten...

Der 100kg Marke etwas näherkommen

Irgendwann muss ich ja anfangen etwas zu ändern. Jetzt in der zweiten Woche ist es soweit und die Zeit der ersten Taten folgt.

In den ersten Tagen habe ich versucht mich zu beobachten und meine Macken zu identifizieren – Also hauptsächlich die, die mit dem Essen und der Bewegung zu tun haben. Und so entstand jetzt der erste Plan. Mit ersten kleinen Schritten werde ich über die nächsten Tage beobachten wie sich diese auf mein Gewicht auswirken. Aber was sind jetzt diese ersten kleinen Schritte:

 

1. Ein Mindestmaß an Bewegung jeden Tag

Hört sich sehr einfach an. Aber ich muss hier wahrscheinlich viel Zeit in die Umsetzung investieren. Als erstes werde ich mit einer Sportuhr, die meine Bewegung über den Tag misst, mein Bewegungspensum im Auge behalten und dann gegebenenfalls etwas Sport am Abend einlegen.

Hier stellt sich die Frage: Welchen Sport? Was kann man am Abend, wenn die Kinder schlafen, ohne viel Krach zu machen und ohne viel Platz zu benötigen machen. Das wird eine Herausforderung.

 

2. Ein oder zwei Glas Wasser vor dem Essen

Ich glaube, dass ein bis zwei Glas Wasser vor dem Essen helfen. Wenn schon was im Magen gelandet ist, ist halt weniger Platz für den Rest und Wasser pur, mit seinen insgesamt 0 Kalorien, kann bestimmt nicht schaden.

 

 

3. Ein Teller

Ich werde jetzt keine FDH-Diät (Friss Die Hälfte) machen. Aber ein Teller muss ab jetzt als Portion reichen – Also kein Nachschlag! Das bedeutet aber jetzt nicht: „Kein Dessert“. Noch nicht!?

 

4. Selber kochen

Ab jetzt möchte ich so viel wie möglich selber kochen. Ich koche leidenschaftlich gerne und ich bin davon überzeugt, zumindest im Moment, dass ich schon vor dem essen Kalorien verbrauche, wenn ich selber koche. Bestimmt spiegelt sich das tägliche Töpfe schwenken im Bewegungsprofil des Tages wieder. Außerdem weiß ich was in den Mahlzeiten ist.

Das heißt dann auch Restaurantbesuche reduzieren. Ganz aufgeben geht aber nicht. Man kann aber auch im Restaurant überlegt bestellen. Sprich, im Restaurant werde ich die „gesunden“ Sachen bestellen, die ich mir zu Hause nicht selbst mache, weil A) entweder der Zeitaufwand zu groß ist oder B) kein anderes Familienmitglied das isst.

 

 

5. Lebensmittel bewusster einkaufen

Lebensmittel ist nicht gleich Lebensmittel. Während unserer ersten Schwangerschaft (ja wir Männer leiden mit), vor Jahren, litt meine Frau unter Schwangerschaftsdiabetes. Damals haben wir Stunden in den Supermärkten verbracht und alle Inhaltsangaben durchgelesen. Nicht immer wurden wir durch die benutzten Akronyme schlau. Also lasen wir auch viel zum Thema. Nach der Geburt normalisierte sich dann wieder alles. Wir versuchten noch sehr gesund für unsere Tochter zu kochen aber wir aßen wieder „normal“.

Ich möchte nun an diese Erfahrung anknüpfen und wieder bewusster einkaufen. Vielleicht wird es etwas teurer, wenn man bessere Qualität kauft, aber das soll dann nicht das Problem sein.

Irgendwie muss die Lebensmittelindustrie beim billigeren Produkt ja sparen. Wo, weiß ich als Verbraucher nicht unbedingt, aber ich kann hier ansetzen und gesund und vor allem lokal kaufen.

 

 

Weitere Punkte werden bestimmt noch folgen, jetzt gilt es aber erst einmal die genannten Punkte konsequent umzusetzen.

 

An dieser Stelle sei auch noch erwähnt, das Nico sein Abnehmziel selbst formuliert hat und sich seine Vorgehensweise eigenständig erarbeitet. Er wird aber auch mitunter von Ernährungsberatern, so wie Coaches und einem Arzt in seinem Vorhaben begleitet und seiner Vorgehensweise beraten. Die, in seinen Artikeln beschriebenen Methoden, sei es sportlicher Natur oder in Ernährungssachen hat er auf sich und seinen Lebensstil zugeschnitten und sind in diesem Sinne keineswegs als Empfehlung für andere Personen, die abnehmen möchten zu sehen. Sie können höchstens als Inspiration dienen, wobei letzendlich aber jede Person, die abnehmen möchte, sich individuel von professionellen Coaches beraten lassen sollte.

 

Weitere Eindrücke von Nicos Abnehm-Vorsatz:

 

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About the author

Nico Brettner

Ech, Nico, kommen aus der Mëtt vun de 70er a liewe mat menger léiwer Fra an eisen 2 Kanner am Süden (just am Süde vu Lëtzebuerg).

Mat enger ganz grousser Portioun Optimismus (ech mengen do sinn ech als Kand an e Zauberdëppe voll Optimismus, getrollt) an ëmmer gudder Laun probéieren ech mäin Alldag als Hallefzäit Hausmann an Informatiker ze meeschteren.

Zënter ëmmer kämpfen ech mat Fieder a Bläistëft fir eng nach besser Welt a säit 2008 schreiwen an illustréieren ech Bicher an Artikelen.