Ernährungsberaterin, die Zweite

Feedback zur Umsetzung der Tipps & Tricks

Etwas mehr als eine Woche nach dem ersten Termin war ich zu einem zweiten Termin bei der Ernährungsberaterin. In einem kurzen Gespräch ließen wir meine letzte Woche noch einmal Revue passieren. Zu diesem Zweck hatte ich meine Mahlzeiten fotografiert. Das Gesamtbild bestand den prüfenden Blick der Expertin. Natürlich könnte an jedem Teller noch etwas verbessert werden, aber man soll ja auch noch genießen dürfen.

 

Die Ernährungsberaterin hatte auch ein Dokument ausgearbeitet mit den allgemeinen Empfehlungen, wie man essen sollte und das auch noch einmal die Ernährungspyramide erläutert. Darüber hinaus machte sie noch Vorschläge für die verschiedenen Mahlzeiten. Besonders die Extras, wie das Croissant am Wochenende, hat sie nicht vergessen.

 

Besagtes Dokument beinhaltet auch noch einen dritten Teil, in dem die Portionsangaben erklärt werden. Dieser Teil war für mich der Wichtigste. Was ist denn eigentlich eine Portion?

 

Erst einmal sind Portionen Richtlinien und müssen nicht ganz genau befolgt werden. Die Ernährungsberaterin erklärte weiter, dass ich meine Portionen nicht genau abwiegen muss. Natürlich kann man am Anfang die Angaben zu den Portionen mit Hilfe einer Waage veranschaulichen. Ich persönlich kann mir nämlich sehr schwer vorstellen was 60g Haferflocken sind. Ich muss mir jetzt ein Gefühl für diese Portionen aneignen. Die einfachste Portionsangabe ist die für das Gemüse: Hier ist es nämlich EGAL! Die Quantität spielt nämlich keine wichtige Rolle. Gemüse ist immer erlaubt. Die Portionsangaben sind allesamt modular aufgebaut. Am Tag darf ich 9-10 Portionen Kohlenhydrate, 2-3 Portionen Milchprodukte, 2,5-3 Portionen Fleisch, Geflügel oder Fisch sowie 3-4 Portionen Fett zu mir nehme.

 

Des Weiteren hat die Ernährungsberaterin mir erklärt was eine Portion nun darstellen kann. So kann eine Portion eine kleine Kartoffel oder 30g Hartkäse sein. Dementsprechend kann ich mir meine Portionen zusammenstellen und versuchen über den Tag verteilt diese Idealwerte zu erreichen (oder eben nicht zu sehr zu überschreiten).

 

Mehr kann die Ernährungsberaterin im Moment auch nicht weiterhelfen. Da muss ich jetzt einfach dran arbeiten. Sie meinte aber, da ich mich schon im Vorfeld  intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt habe, wäre ich auf dem richtigen Weg. Zum Ende der Konsultation haben wir vereinbart, dass wir uns wieder sehen, wenn sich irgendwann Fragen oder Probleme in Punkto Ernährung ergeben.

 

Weiter hat sie mir auch noch ein Buch zum Thema Ernährung empfohlen, in dem mehr über die Hintergründe der heutigen Ernährung zu erfahren ist. Dieses werde ich an dieser Stelle später vorstellen.

 

Und so geht der Kampf gegen die Pfunde und den inneren Schweinehund weiter...

 

 
An dieser Stelle sei auch noch erwähnt, das Nico sein Abnehmziel selbst formuliert hat und sich seine Vorgehensweise eigenständig erarbeitet. Er wird aber auch mitunter von Ernährungsberatern, so wie Coaches und einem Arzt in seinem Vorhaben begleitet und seiner Vorgehensweise beraten. Die, in seinen Artikeln beschriebenen Methoden, sei es sportlicher Natur oder in Ernährungssachen hat er auf sich und seinen Lebensstil zugeschnitten und sind in diesem Sinne keineswegs als Empfehlung für andere Personen, die abnehmen möchten zu sehen. Sie können höchstens als Inspiration dienen, wobei letzendlich aber jede Person, die abnehmen möchte, sich individuel von professionellen Coaches beraten lassen sollte.

 

Weitere Eindrücke von Nicos Abnehm-Vorsatz:

About the author

Nico Brettner

Ech, Nico, kommen aus der Mëtt vun de 70er a liewe mat menger léiwer Fra an eisen 2 Kanner am Süden (just am Süde vu Lëtzebuerg).

Mat enger ganz grousser Portioun Optimismus (ech mengen do sinn ech als Kand an e Zauberdëppe voll Optimismus, getrollt) an ëmmer gudder Laun probéieren ech mäin Alldag als Hallefzäit Hausmann an Informatiker ze meeschteren.

Zënter ëmmer kämpfen ech mat Fieder a Bläistëft fir eng nach besser Welt a säit 2008 schreiwen an illustréieren ech Bicher an Artikelen.