3 Tage Paris mit Kindern

Ein Kurzurlaub über Disneyland hinaus

Unsere Kinder hatten sich schon ewig gewünscht einmal Paris zu besuchen. Die Größeren wollten die Sehenswürdigkeiten von Paris sehen, die Kleineren wollten ins Euro-Disneyland.

Wir haben in 3 Tagen beides gemacht, waren somit alle zufrieden und behalten ein schöne Erinnerung an diesen Kurzurlaub.

 

Los geht’s nach Paris

Wir fuhren früh morgens mit dem TGV los und kamen so um 11 Uhr in Paris, Gare de l'Est, an. Mit Kindern TGV fahren geht ganz toll. Die Zeit verging wie im Flug, da wir uns mit Karten spielen amüsiert und die Zeit vertrieben haben.

 

Zuerst brachten wir unsere Rucksäcke -Ja für 3 Tage braucht Familie nicht sooo viel mitschleppen -  ins Hotel, das sich nicht weit weg von der Gare de l'Est befand. Danach hatten wir noch den ganzen Nachmittag Zeit Paris zu entdecken. Online hatten wir schon Tickets für einen „Hop on / Hop Off“ Bus gebucht. Es gibt verschiedene Busgesellschaften - wir hatten uns für Foxity  www.foxity.com entschieden und waren damit sehr zufrieden. Das Wetter war sehr wechselhaft und während der Regenschauer hat der Foxitybus einfach das Rolldach geschlossen. Durch die Fenster konnte man aber trotzdem alle Pariser Sehenswürdigkeiten bestaunen. Da das Wetter so wechselhaft war, blieben wir einfach die ganze Tour über im Bus und haben über Kopfhörer den Informationen zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten gelauscht. Die Informationen sind in mehreren Sprachen verfügbar. Die Bustour hat den Kindern und uns Erwachsenen gleichermaßen gut gefallen und wir haben die „wichtigsten“ Sehenswürdigkeiten von Paris gesehen.

 

 

Nach der Bustour – Weiter zu Fuß

Danach sind wir von der „Place de Théâtre“ zur „Galerie Lafayette“ gegangen. Ich hatte schon viel darüber gehört und gelesen - Denn anstelle teures Geld, um auf den „Eiffelturm“ oder den „Arc de Triomphe“ zu steigen, kann man von den „Galerie Lafayette“ eine ähnlich gute Aussicht genießen und das gratis. Jedoch war bei unserem Besuch die oberste Etage geschlossen. Dennoch hat es sich auch so auf jeden Fall gelohnt die „Galerie Lafayette“ zu besuchen. Das Einkaufszentrum ist riesig und mit bewundernswert schöner Jugendstil Architektur. Außerdem ist die Sicht von der vorletzten Etage auch schön und man kann hier auch lecker Eis und Kuchen essen.

 

 

Im Vorfeld machte mir der Gedanke an das Benutzen der U-Bahn mit 3 Kindern etwas Sorgen – Ich muss aber im Nachhinein sagen, dass es wichtig gut ging. Natürlich gibt es in Großstädten, vor allem in den U-Bahnen, Gauner, Bettler und viele gestresste Leute... Wir haben die Kinder aber gut darauf vorbereitet, so dass alles wunderbar klappte.

 

Nach unserer leckeren Pause in der „Galerie Lafayette“, fuhren wir also mit der Metro zum „Quartier Montmartre“, das leider nicht während unserer Bustour gezeigt wurde. Dieses Künstlerviertel wurde mir von vielen Freunden wärmstens empfohlen und ich wollt auch unbedingt die Basilika „Sacré-Coeur“ sehen. Es war sehr schön, leider regnete es aber wirklich sehr und wir hatten schon alle die Schuhe ganz durchnässt. Deshalb machten wir uns nach der Besichtigung schnellstens wieder zurück zum Hotel.

 

Im Disneyland Paris

Am nächsten Tag ging es dann weiter ins Disneyland. Wir hatten im Vorfeld uns im Internet erkundigt, wie man am besten dorthin kommt, da es etwas außerhalb von Paris liegt. Man kann entweder mit dem RER, dem Regionalzug, dem Bus, dem TGV oder auch mit dem Taxi dorthin gelangen. Natürlich geht das auch mit dem eigenen Wagen, den hatten wir aber eben nicht dabei. Zu guter Letzt gibt es auch noch die Möglichkeit einen privaten Van mit Fahrer zu mieten, z.B. die „Navette Disney“ www.navettedisney-aeroport.com.

 

Da wir zu fünft sind, kommt ein reguläres Taxi aus Platzgründen nicht in Frage. Also haben wir uns für die private Taxigesellschaft „Navette Disney“ entschieden. Wir waren damit auch sehr zufrieden - der Fahrer hat uns pünktlich abgeholt und war auch später wieder pünktlich am Treffpunkt für die Rückfahrt.

 

 

Zum Disneyland Paris, es ist schon recht schön, vor allem für Disney-Fans und Liebhaber. Der Park ist jedoch meines Erachtens recht klein und die Warteschlangen recht groß. Daher lohnt es sich wirklich im Vorfeld zu planen welche Fahrgeschäfte und Spiele man unbedingt besuchen möchte - außer man bleibt mehrere Tage... Wenn man aber nur einen Tag Zeit hat, sollte man sich im Vorfeld anschauen, welche Spiele für welches Alter geeignet sind. Darüber hinaus kann man auch den „FastPass“ nutzen. Das geht ganz einfach: am gewünschten Spiel im Vorfeld ein Ticket, bzw. eine Reservation abholen und dann zur besagten Zeit schneller als die anderen drankommen. Gut im Vorfeld zu wissen, ist auch wann die Paraden und Shows stattfinden. Die Informationen findet man beim Eingang oder um Internet. Oder, sobald sich viele Leute versammeln und rumsitzen, weiß man auch, dass da bald was los ist. ;-) Ich muss zugeben, die Paraden sind wirklich sehr schön und ich habe mich selber dabei ertappt wie ich verträumt Mickey und Co. Zuwinke. Auch meine Kinder waren sehr begeistert all ihre Lieblingsfiguren live zu sehen.

 

Auch die verschiedene Disney-Figuren, die man im Park trifft, sind total nett und nehmen sich viel Zeit, um mit den Kindern zu albern und dann natürlich witzige Posen zu machen, damit die Eltern schöne Fotos machen können. Auch da lohnt es sich zu schauen, wann und wo eure Lieblinge zu treffen sind. Oder man kann einfach nebendran, ohne an der Warteschlange anzustehen, einfach so ein Schnappschuss von den Figuren erhaschen – Dann jedoch ohne Fotos mit den eigenen Kindern und Knuddeln. Meine Kiddies waren ja begeistert, dass sie Pluto und Goofy ganz nah erleben konnten, das war richtig schön.

 

 

Von den Bahnen her hat mir am besten der „Big Thunder Mountain“ gefallen – Der hatte jedoch 1 Stunde Wartezeit. Das „Adventure Isle“ fand ich auch sehr schön. Da fühlt man sich schon ein wenig wie ein Pirat. Meine Kleinste und ich vertrieben uns so die Zeit während die Großen mit dem Papa auf eine größere Achterbahn waren. Enttäuscht war ich jedoch als das „Labyrinth von Alice“ schon um 17.00 Uhr schloss (?). Hätten wir das doch vorher gewusst! Meine absolute Lieblingsbahn war: "It's a Small World" - Eine kleine Bootsreise um die Welt mit der Botschaft: „Weltfrieden“ (mit bezauberndem Lied, das man nie mehr los wird).


Wir sind nicht ganz bis zum Schluss geblieben, da wir schon müde waren. Jedoch soll auch abends der Park bezaubernd sein, mit den vielen Lichtern und dem großen Feuerwerk.

 

Nochmal ins Zentrum mit dem BatoBus

Am letzten Tag waren wir noch einmal im Pariser Zentrum unterwegs. Dieses Mal mit einer Bootsfahrt, die wir schon im Vorfeld gebucht hatten. Ein „Hop on / Hop Off“ Boot, das BatoBus www.botobus.com, das sich leider als nicht ganz so praktisch erwies.

 

Erstens stand auf unserem Zettel, dass man nur den Zettel von der Online-Buchung auf dem Boot vorzeigen müsse... Was sich dann aber als falsch erwies! Also mussten wir alle anderen Passagiere, die nach uns ankamen, vorlassen und noch einmal an die Kasse gehen. Warum bucht man dann online? Zweitens war es in dem Boot mit Glasdach sehr heiß unter der Sonne - Ja an dem Tag war super Wetter. Es fühlte sich an wie in einem tropischen Garten... also eher etwas für Regentage. Drittens sah man, verglichen mit unserer Bustour viel weniger Sehenswürdigkeiten - ausgenommen einer Kopie der Freiheitsstatue von New York, welche entlang der Seine zu sehen ist. Die Erklärungen an Bord fand ich auch nicht besonders und die Fahrt zwischen den verschiedenen Anlegestellen war eher lang. Wir sind dann einfach bei der Kathedrale „Notre Dame“ ausgestiegen und haben den Rest zu Fuß zurückgelegt - Durch das „Arrondissement de l'Hôtel de Ville“ und die „Rue Rivoli“, wo sich die Gemeindeverwaltung befindet.

 

 

Nach unserem Spaziergang mit einhergehender Shopping-Tour sind wir mit der Metro wieder zurück zur Gare de l’Est. Im Hotel haben wir unsere Rücksäcke abgeholt und sind dann glücklich und zufrieden mit dem TGV wieder nach Hause gefahren.

 

Was man sonst noch so mit Kindern in Sommer machen kann!?

  • Besuch des Schlosses in Beaufort mit Führung. By Nico Brettner (Auf Luxemburgisch)
  • Auch im Garten wird es einem nicht langweilig mit diesen Wasser-Spiel-Ideeen. By Nadine Oliboni-Frisch (Auf Luxemburgisch)
  • Und überhaupt könnt man doch mal wieder ein Picknick machen. Worauf man achten sollte und was man alles braucht. By Sven Muhlen. (Auf Luxemburgisch)

About the author

Murielle Demuth-Wagener

Moien, mäin Numm as Murielle Demuth-Wagener, alias Murel. Ech si Mamm, Educatrice, Kënschtlerin, Bloggerin an nach Villes méi.

 

Op mengem Blog „Murel’s Corner“ schreiwen ech iwwert alles wat mech interesséiert an inspiréiert. Dat kënne flott Plazen oder kulturell Evenementer sinn. Heiansdo fannen ech och eng Persoun oder dat wat si meescht interessant an da kropen ech se mir fir en Interview. Um Rosportlife wäert ech och iwwer Kulturelles zu Lëtzebuerg schreiwen oder och mol iwwert eenzel Persounen. Ech hoffen ech hunn iech e bësse virwëtzeg gemaach. Vill Spaass beim Liesen.